Härtebereiche

nach dem neuen Wasch- und Reinigungsmittel-gesetz (ab      01. Mai 2007):

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→ Härtebereich des Achengruppe Trinkwassers        

 

Begriffserklärung:

mmol/l = Mol ist die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Nuklids Kohlenstoff-12
°dH  =   Deutsche Härtegrade

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Wasserhärte
 

Die Härtegrade des Achengruppe Trinkwassers:

 

Das Trinkwasser der Achengruppe entspricht dem Härtebereich 3 = hart.

Das Wasser liegt je nach Versorgungszone zwischen 17 - 20 deutschen Härtegraden (°dH)

Summe der Erdakalien (Gesamthärte) = 3,50 mmol/l 

 

Trinkwasser in Härtegraden?

Was ist hartes Wasser?

Trinkwasser enthält je nach Herkunft (Oberflächen-, Grund- oder Quellwasser) unterschiedliche Mengen der beiden Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Die Härte von Wasser wird durch die Menge gelöster Calcium- und Magnesiumverbindungen ("Kalk") charakterisiert. Je höher der Gehalt, desto härter das Wasser. Das neue Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (am 1. Mai 2007 in Kraft getreten) unterscheidet nur noch drei statt bisher vier Härtebereiche. Die Menge der im Wasser gelösten Calcium-Ionen (nicht jedoch der Magnesiumgehalt) entscheidet darüber, in welchen Härtebereich das Wasser einzuordnen ist.

 

 

Die drei Härtebereiche des Wassers:

  • Härtebereich 1: weich (bis 1,5 mmol/l entspricht weniger als 8,4 °dH)

  • Härtebereich 2: mittel (1,5 – 2,5 mmol/l entspricht 8,4 – 14 °dH)

  • Härtebereich 3: hart (über 2,5 mmol/l entspricht mehr als 14 °dH) = Achengruppe Trinkwasser!

Was tun bei hartem Wasser?

 

Die Aufnahme von Calcium und Magnesium über das Trinkwasser ist positiv für die Gesundheit des Menschen. Hartes Wasser wird jedoch nicht von allen Verbrauchern als positiv empfunden.

 

Folgende Tipps helfen, die Auswirkungen eines kalkreichen Wassers abzumildern:

(dH*) = wenn in 100 l Wasser 1 Gramm Calciumoxid (CaO) enthalten ist, entspricht das 1° dH (Grad deutscher Härte)

  • Kalk- oder Kesselstein fällt in nennenswertem Umfang immer erst dann an, wenn das Wasser über 60° Celsius erhitzt wird.

  • Warmwasserbereiter und Boiler sollten Sie möglichst nur in der "Energiesparstufe" betreiben.

  • Beim Waschen reichen Temperaturen bis 60° Celsius häufig vollkommen aus. Die Kochwäsche bei 95° Celsius ist, genau wie die Vorwäsche, meist entbehrlich.

  • Beim Spülen in der Maschine genügen oft ebenfalls Temperaturen unter 60° Celsius, um ein einwandfrei sauberes Geschirr zu erhalten. Auf das Vorspülen können Sie in der Regel verzichten.

  • Zum Entkalken von Kaffeemaschine, Wasserkessel, Wasserkocher, Tauchsieder und anderen Haushaltsgeräten benötigen Sie keine teuren Entkalker. Den gleichen Zweck erfüllen Zitronensäure oder Essig.

  • Störende Wasserflecken und Kalkablagerungen an Armaturen, auf Wannen, Spül- oder WC-Becken lassen sich leicht mit haushaltsüblichem Essig- oder Zitronenreiniger entfernen. Wer Armaturen nach der Benutzung direkt abtrocknet, verhindert das Entstehen von Kalkflecken.

 

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